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  • Aleks Lessmann 14:50 am 24. April 2010 permalink | Antwort
    Tags: , FIFA, fußball, intellectual property, IP, , rechtemafia, steuern, unverschämtheit, verbot   

    Wenn Personen, oder noch schlimmer: Firmen, oder noch schlimmer: vermeintlich dem Sport dienende Vereine, die zumindest in der Schweiz als nicht gewinnorientierte Organisationen agieren meinen, sie würden ein Wort besitzen, ein Konzept, ein Begriff, dann meinen sie oft genug, sie besitzen die Menschen und deren Bestreben.

    So ist es nicht weiter verwunderlich, wenn die FIFA einer Unternehmerin wie Frau Johanna Ismayr, Betreiberin des Bundespressestrandes an der Spree verbieten will, ein „Public Viewing“ der Fußball WM (wahrscheinlich ein Trademark der FIFA) 2010 zu verbieten. Wohl, weil sie selber schon ein anderes organisiert und eine Konkurrenzveranstaltung nicht akzeptieren will. Sie soll es nicht ein Mal dann tun dürfen, wenn sie keinen Eintritt verlangt. (mehr …)

     
  • Aleks Lessmann 06:32 am 24. April 2010 permalink | Antwort
    Tags: , ghandi, Ignoranz,   

    Die Jäschke Operational Media GmbH zeigt ihre Kompetenz und veröffentlicht eine „Untersuchung“ zu den bevorstehenden NRW-Wahlen in sozialen Netzen mit dem Resultat, daß die Piraten nirgendwo in dieser „Untersuchung“ auftauchen. Würde gerne wissen, wessen Geistes Kind die Geschäftsführer sind. Abgesehen davon, daß sie ihre Methodik nur äußerst vage vorstellen, was immer ein Warnzeichen ist.

    Aber wie sagte der große Ghandi noch: „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“ Wir sind es gewohnt, von einem Teil der politischen Spektrums aktiv ignoriert zu werden. Das beweist, wie gefährlich unsere Bewegung den Etablierten geworden ist.

    Bast scho‘

     
  • Aleks Lessmann 11:24 am 22. April 2010 permalink | Antwort
    Tags: blockwarte, , einmischung, löschdiskussion, , whalkampf, wikipedia,   

    Wikipedia, oder, wie wir sie seit Jahren mehr oder weniger freundlich nennen, die „allwissende Müllhalde“, mischt sich kräftig in den NRW Wahlkampf ein. Die Blockwarte dort verweigert wieder einen Eintrag, was keinem Überrascht – die „Löschdiskussion“ wurde wiederholt geführt, ohne dass Wikipedia oder Wikimedia daraus gelernt hätten. Nur diesmal verweigert die Wikipedia einen Artikel zu Bärbel Beuermann, ihres Zeichens Spitzenkadidatin der Partei „Die Linke“ für den NRW Wahlkampf. Durch ihre Auslassung und der Unterdrückung von Information betreibt sie aktiv und massiv Wahlkampf und zensiert. (mehr …)

     
    • Delete Wikipedia 12:19 am 22. April 2010 permalink | Antwort

      Zu kotzten!!!
      Wikipedia wird zunehmend zum Spielball der Machtinteresen…

    • SenorNiceGuy 12:22 am 22. April 2010 permalink | Antwort

      Die Linke ist im aktuellen NRW Landtag NICHT vertreten. Die Linke gab es damals nocht garncht, die haben sich erst 2007 gegründet. Die WASG hatte damals ~2% erreicht.

      Wenn die Kriterie für einen Artikel „Parteie ist im Landtag vertreten“ ist dann ist es vollkommen in Ordnung.

      Kann man alles in 2Minuten selbst nachlesen, steht alles auf…. Wikipedia.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Nordrhein-Westfalen_2005
      http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Linke

      ALso nächstes mal 2minuten selbst recherchieren bevor ein Skandal beschworen wird, wir sind hier schließlich nicht im öffentlich Rechtlichen.

      Cheers.

    • Daniela 12:34 am 22. April 2010 permalink | Antwort

      Vielleicht sollte mal wieder jemand eine neue Enzyklopädie hochziehen. Eine die nicht vollständig korrumpiert ist.
      Dann wäre Wikipedia bald ihre Besucher los.

      Gruß Daniela

    • Aleks A 13:50 am 22. April 2010 permalink | Antwort

      @SenorNiceGuy: Mist aber auch. Ich war mir so sicher, daß sie drin waren, daß ich eine Überprüfung für nicht notwendig hielt.

      Allerdings ist die Präsenz im Landtag vielleicht für die allgemeinen Medien, aber nach eigenem Bekunden nicht für Wikipedia von Bedeutung. Dort ist „Relevanz“ das Heilige Gral. Was relevant oder nicht relevant ist entscheiden die Blockwarte. So sind 200 Pornodarsteller relevant genug, mindestens einen Stub zu bekommen, aber nicht Frau Beuermann.

      Es bleiben zwei Skandale: Die Blockwarte der deutschen Wikipedia maßen sich an zu entscheiden, was relevant ist (das sollten höchstens die Nutzer, wenn überhaupt), und sie mischen im Wahlkampf in NRW durch ihre Zensur mit.

      @Daniela: Mein Angebot bleibt: Ich bin bereit mich an der Finanzierung einer Alternative zur Blockwartpedia zu beteiligen, ich bin bereit, Platz zu organisieren. Denn von der Löschdiskussion im Winter haben weder Wikipedia noch Wikimedia was gelernt, die deutsche Wikipedia zu reformieren scheint keiner der Verantwortlichen zu wollen.

      Und wie die Geschichte des Netzes zeigt, wird um obsolete Systeme immer re-routed.

    • ralph 00:29 am 23. April 2010 permalink | Antwort

      relevanzkriterien für politiker (also wer alles einen artikel bekommt) stehen hier:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:RK#Politiker_und_Tr.C3.A4ger_.C3.B6ffentlicher_.C3.84mter

    • Aleks A 07:35 am 23. April 2010 permalink | Antwort

      @ralph: Danke für den Link. Der belegt, daß die Blockwarte in der Wikipedia eine Minimalpedia haben wollen. Und es ist interessant, daß die Kriterien für Politiker allen Anschein strenger sind als für z.B. Pornostars.

      Dieser gesamte G’schiß und Relevanz ist doch der letzte Blödsinn. Wem tut es weh, wenn eine Seite mehr auf der Wikipedia ist? die 5 KiB sollte zu verkraften sein. Und wieso stellen die Blockwarte die Relevanz fest? Das sollten wenn überhaupt die Nutzer tun.

      Mit solchen Aktionen entfernt sich die Wikipedia immer mehr vom Netzdemokratischen Gedanken, FÜR den Nutzer da zu sein.

      Also, wer hat die Zeit und die technischen Kenntnisse, eine ernsthafte Konkurrenz aufzubauen? Ich bin dabei!

    • niun 13:15 am 23. April 2010 permalink | Antwort

      Kennst Du das Projekt Levitation von Scytale? http://scytale.name/blog/2009/11/jedem-seine-wikipedia

      Mit Levitation kann man die Wikipedia in GIT Repositories klonen, damit jeder seine eigene „Omnipedia“ betreiben kann, in die er alles aus den Omnipedias von den Leuten aufnimmt, die er cool findet (oder vertraut). So kann jeder bestimmen, welchen Umfang seine Omnipedia hat.

      Ich weiss nicht, ob Scytale momentan Zeit hat, sich weiter drum zu kümmern, und wie weit das ganze ist. Aber das Projekt braucht – würde ich sagen – irgendwie ne Portalseite und nen Server, der ein paar initiale GIT Repositories für einige Omnipedias bereitstellt.

      In dem Levitation Wiki steht auch, dass das Projekt Hardwareresourcen brauchen kann: http://levit.at/ion/wiki/Get_started

      Ich hab leider momentan keine Zeit, aber für einen Omnipedia cluster würde ich in Zukunft lieber mein Wissen aufschreiben, als für die Wikipedia, bei der so wenige Menschen die Macht über meine Arbeit haben.

    • Aleks A 14:02 am 23. April 2010 permalink | Antwort

      Kannte ich tatsächlich noch nicht. Ich habe mir das näher angeschaut.

      Zunächst war ich entsetzt. Ich habe genügend Versuche erlebt, Dokumentation auf Versionierungssystemen zu bevorraten. Die Resultate waren … verbesserungswürdig.

      Doch dann habe ich weiter gelesen und gesehen, daß das soziale Prinzip dahinter sowas wie Liquid Feedback / Liquid Democracy ist. Und das wiederum gefällt mir. Da unter meinen Freunden ein ehemaliger Wikipedianer zu finden ist werde ich ihn bitten, Löcher im Konzept zu bohren, damit es noch besser wird.

      Das Ganze möchte ich auch mit anderen besprechen (gerne auch HIER!) bevor ich mir eine Meinung abschließend bilde.

      Und auf jeden Fall werde ich zusehen, wie ich dem Projekt helfen kann. Klingt wirklich gut. Hoffen wir, daß wir in 3 Jahren in die Omnipedia schauen, und nicht in der endgültig zu Tode zensierten Wikipedia.

      Dabei Frage ich mich, ob es weiterhin aktiv geführt wird, da Tim anscheinend seit November letzten Jahres keinen commit durchgeführt hat.

      Vielen Dank für den Tipp
      Aleks

  • Aleks Lessmann 11:26 am 21. April 2010 permalink | Antwort
    Tags: , image, kopfschütteln, korruption, petition   

    Sagen wir, ich gehöre zu einer Kaste, die allzu oft durch Lug und Betrug, Korruption, Verfassungsbruch, Staatsfeindlichkeit, Günstlingsförderung und grundsätzlich eine Attitüde des „Legal, Illegal? Scheißegal!“ auffällt. Ein Augias Stall also. Was tu ich, um diese Umstände zu ändern?

    Was ich klar nicht tue ist, dafür zu sorgen, daß der Stall gesäubert wird. Zum Beispiel, in dem ich dem UN-Antikorruptionsabkommens UNCAC beitrete. Oder in dem ich mich nicht zuerst fürstlich von Hoteliers bespenden lasse, um denen dann die wohl einzige Steuerermäßigung dieser Legislatur zukommen lasse (Gelle? FDP und CSU?). Oder indem ich einen Politiker NICHT zum Finanzminister mache, der mit einem ominösen 100.000 DM Umschlag an Korruptionsgeldern in Verbindung gebracht wird. (mehr …)

     
  • Aleks Lessmann 08:00 am 19. April 2010 permalink | Antwort
    Tags: , , , Neoliberalismus, , , schäuble, schwarze sheriffs   

    Auf seiner Website ruft der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) zu einer Demonstration am 24.04.2010 beim Bundesparteitag der FDP.  Sie wollen bessere Ausrüstung, bessere Ausbildung, neues Personal und eine Aufstockung des von der Politik reduzierten Personals, unter Anderem. Daß sie im gleichen Zuge auch die Vorratsdatenspeicherung zurück haben wollen schmälert zwar meine Sympathien etwas, beweist aber gleichzeitig, daß sie tatsächlich eine bessere Ausbildung und jüngeres Personal brauchen, damit sie verstehen, daß man auf Bürgerrechte nicht herum trampeln kann. Die VDS soll jedoch hier nicht Thema sein.

    Schließlich führt die neoliberale Politik auch FDP zu den Unzulänglichkeiten moderner Polizeiarbeit: Unterbesetzt, schlecht ausgerüstet und veraltet steht die Polizei heute da. Trotz aller Lippenbekenntnisse der etablierten Parteien – allen voran der CDU – nach einer stärkeren Polizei. Daran hat auch der nach Stasi 2.0 lechzende Schäuble nichts geändert. Der Stand eh mehr auf das Militär. (mehr …)

     
    • poster 23:22 am 22. April 2010 permalink | Antwort

      Ahoi, gutes Thema. Ich denke für uns in Bayern empfiehlt sich folgendes:
      1. Sammeln, wo überall Geld verschwendet oder unserer Meinung nach falsch ausgegeben wird (insbesondere für Überwachung).
      2. Aushandeln, wo wir dieses Geld stattdessen einsetzen wollen bzw. wieviel, z. B. mehr Beförderungen, bessere Ausrüstung, Bezahlung, Ausbildung.

    • Aleks A 07:37 am 23. April 2010 permalink | Antwort

      Das ist eine Aktion, die wir durchführen können. Das können uns auch die Damen und Herren Polizisten erklären, wenn wir mit ihnen reden, um den Wahlkampfprogramm so sauber wie nur möglich zu gestalten.

      Danke für dein Input
      Aleks

  • Aleks Lessmann 08:00 am 15. April 2010 permalink | Antwort  

    Drei Nachrichten haben in den letzten Tagen meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen: „Ermittlungen gegen Middelhoff ausgeweitet„, „Karstadt-Pleite kostet Staat 650 Mio. Euro“ an nicht bezahlten Steuern und Sozialabgaben und „Im Poker um Karstadt drohen alle zu verlieren“ (alle FTD).

    Lasset uns resümieren: Middelhoff, der Berstelsmann nur bis zur DotCom Blase „erfolgreich“ führte, hat in bester DotCom Manier zunächst den angesehen Namen der Firma Karstadt Quelle verändert in einem Namen, den kein Schwein interessierte und keiner sich merken konnte (diese neuen Namen sehen doch alle ähnlich aus…), dann hat er alle Immobilien an einem Unternehmen verkauft, der ihm selber in Teilen gehörte, und seiner Firma zu hohen Preisen weiter vermietet. Wo da der Nutzen für Karstadt sein sollte habe ich damals wie heute nicht verstanden. Jetzt, wo es hoch wahrscheinlich ist, daß Herr Middelhof weniger die Interessen der Firma vor Augen hatte als die eigenen, wird’s verständlicher. Übrigens kassierte dieser „erfolgreiche“ Manager bei seinem Abtritt einen Bonus von 2,2 Millionen EUR – von einer Firma, die er selber in eine Misere von 746 Millionen Miese führte. (mehr …)

     
  • Aleks Lessmann 16:40 am 8. April 2010 permalink | Antwort
    Tags: ausweis, emotion, mitglied,   

    Jetzt sind die Piraten auch ausgewiesene Piraten. Sogar ich.
    Gestern kam mein ziemlich orangefarbener Ausweis. Die Geschichte(n) dazu gibt viel Info her und ist ein Beispiel dafür, wie wir Piraten ticken und was wir hinbekommen, wenn wir alle zusammen uns etwas in den Kopf setzen.

    Auch klasse finde ich den Spruch, der auf der Rückseite des Ausweises zu finden ist:
    Der Besitzer dieses Dokumentes ist berechtigt, sich seines Verstandes zu bedienen, Informationen zu produzieren, replizieren und konsumieren, sich frei und ohne Kontrolle zu entfalten – in Privatsphäre und Öffentlichkeit„. Herzlichen Glückwunsch and den oder die Piraten, die sich den Spruch haben einfallen lassen.
    Klar ist mir bewusst, dass so ein Ausweis nur emotionalen Wert hat. Aber auf die Partei der Vernunft sollte die Emotionen nicht außer Acht lassen.

    Oh mein Gott, wie haben Ausweise! Wir sind sowas von etabliert!eins!elf!

     
  • Aleks Lessmann 10:17 am 6. April 2010 permalink | Antwort
    Tags: angst, Bundestrojaner, ELENA, , , , trolle, , verräterpartei, Vorratsdatenspeicherung, ,   

    [Nachtrag: Mit Datum 09.02.2011 hat die Verräterpartei die Seite allen Anschein nach die Seite gelöscht]

    Die Verräterpartei, Abteilung Rheinland Pfalz meldet Anfang April (aber nicht zum 01. April) vollmundig „Wir sind die Netzpartei“.

    Eigentlich beachte ich die Verräterpartei spätestens seit der Zustimmung zur Zensursulas Gesetz nicht mehr. Und irgendwas sagt mir, man sollte deren Trollen nicht noch füttern. Aber setzen wir uns doch Mal mit dem politischen Gegner auseinander, bevor er ganz in die Versenkung verschwindet: (mehr …)

     
  • Aleks Lessmann 08:04 am 1. April 2010 permalink | Antwort
    Tags: bewegung, , , , übertritt   

    WOW!
    Sabine Leutheusser-Schnarrenberger verlässt das sinkende Schiff FDP

     
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Aleks Lessmann